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cotopaxi

 

Ich stehe im Halbrund eines Hörsaales, merkwürdigerweise sitzen meine Fünfzehnjährigen in den aufsteigenden Rängen.

Es klopft an der Türe, aber niemand tritt ein. Ich gehe hin, öffne und stehe vor einer Wand von schwarz verkleideten, gesichtslosen Leibern. Ich sehe nur dunkle Gestalten, rote Verbrämungen und weiße Zähne. Draculas, Vampire, Zauberlehrlinge. Sofort verstehe ich das Spiel - es muss sich um meine SchülerInnen aus dem Vorjahr handeln, die ein seltsames Ritual abspulen.
Sie drängen mich rückwärts in den Saal und ringen mich zu Boden. Eine Gestalt löst sich aus der makabren Masse, umfasst mit beiden Händen meinen Hals und würgt mich schmerzlos zu Tode. Ich folge einer unausgesprochenen Regie und stelle meine Atmung ein.
Um mein bleiches Gesicht wallen schwarze Mäntel, aus der Anonymität packt mich eine Hand ... hart am Gemächt.

Ich wache auf ... und spüre ein tiefes Verlangen nach Ferien.

All meine Interpretationsversuche enden in einer Idee: Dieser Job saugt mich aus, frisst mich auf, verfolgt mich bis in die letzten Ecken meiner Existenz.

Und er gibt mir unzählige Rätsel auf.

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