Heute werden mich die Geschäfte wieder hassen.
Wir bleiben an einem simplen Wort hängen: "Frau Huber ist umsatzbeteiligt."
"Was versteht man unter Umsatz?", hake ich ein.
Da raten die Dreizehnjährigen, haben aber keinen Schimmer einer Ahnung - ich gebe mir die Antwort selbst:
"Wenn am Abend die Filialleiterin beim H&M das Geld in den Kassen zusammenzählt, das ist der Tagesumsatz ... die Summe aller Einnahmen."
"Und wen beteiligt sie dann?", bringt jemand schlau den zweiten Teil des Wortes ein.
"Dich nicht ... :-)... aber die Verkäuferinnen ... vielleicht. Ich weiß nicht, ob das beim H&M der Fall ist. Möglich wär's schon."
"Warum sollte sie?"
"Gute Frage. Was glaubt ihr, warum sie das Geld praktisch herschenkt? Die beziehen ja alle einen Grundgehalt!"
Viele finden das auch ganz komisch, aber schließlich wird es klar:
"Das motiviert die Verkäufer. Die wollen mehr verkaufen, damit sie mehr verdienen."
"Deswegen fragt die beim MCDonalds immer, ob ich einen Shake dazu haben will?"
Es läutet und Eva schreit quer über die Bänke:
"Komm, Verena, ich muss noch zum DM."
Da mische ich mich noch einmal ein:
"Fragt die Verkäuferin, ob sie umsatzbeteiligt ist!"
"Gut, wenn wir ein Plus dafür bekommen!"
"Nur, wenn ihr herausfindet, wieviel Prozent sie bekommt!"
So läuft unser Business!
Die Lawine rollt - jetzt geht die halbe Klasse auf die Jagd. Und die Geschäfte rund um die Schule werden mich wieder hassen.
Keine Sorge: Das passiert nur ein Mal im Jahr. Aber in jeder dritten Klasse.
Also wenn euch jemand fragt ... bitte höflich bleiben. Meine Schuld.
Wir bleiben an einem simplen Wort hängen: "Frau Huber ist umsatzbeteiligt."
"Was versteht man unter Umsatz?", hake ich ein.
Da raten die Dreizehnjährigen, haben aber keinen Schimmer einer Ahnung - ich gebe mir die Antwort selbst:
"Wenn am Abend die Filialleiterin beim H&M das Geld in den Kassen zusammenzählt, das ist der Tagesumsatz ... die Summe aller Einnahmen."
"Und wen beteiligt sie dann?", bringt jemand schlau den zweiten Teil des Wortes ein.
"Dich nicht ... :-)... aber die Verkäuferinnen ... vielleicht. Ich weiß nicht, ob das beim H&M der Fall ist. Möglich wär's schon."
"Warum sollte sie?"
"Gute Frage. Was glaubt ihr, warum sie das Geld praktisch herschenkt? Die beziehen ja alle einen Grundgehalt!"
Viele finden das auch ganz komisch, aber schließlich wird es klar:
"Das motiviert die Verkäufer. Die wollen mehr verkaufen, damit sie mehr verdienen."
"Deswegen fragt die beim MCDonalds immer, ob ich einen Shake dazu haben will?"
Es läutet und Eva schreit quer über die Bänke:
"Komm, Verena, ich muss noch zum DM."
Da mische ich mich noch einmal ein:
"Fragt die Verkäuferin, ob sie umsatzbeteiligt ist!"
"Gut, wenn wir ein Plus dafür bekommen!"
"Nur, wenn ihr herausfindet, wieviel Prozent sie bekommt!"
So läuft unser Business!
Die Lawine rollt - jetzt geht die halbe Klasse auf die Jagd. Und die Geschäfte rund um die Schule werden mich wieder hassen.
Keine Sorge: Das passiert nur ein Mal im Jahr. Aber in jeder dritten Klasse.
Also wenn euch jemand fragt ... bitte höflich bleiben. Meine Schuld.
teacher - am Mittwoch, 2. Mai 2007, 16:17