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cotopaxi

 

Nach einem Symposium brauche ich zwei Tage, um wieder zu Sinnen zu kommen.
Am besten gefiel mir die Einleitung:
"Wir haben bewusst ein Symposium einberufen, weil wir einen akademischen Austausch initieren wollen, keine frontale Belehrung."
Dann startete die frontale Belehrung, gewählte Worte aus habilitiertem Mund. Geballte Vorlesungskraft.
Um das "didaktische Design" zu verbessern, folgten "workshops": Meinungsaustausch der Praktiker.

Drei Tage sind vergangen und meine Ganglien haben das Akademische auf Verständliches heruntergebrochen - voilà die Trends:

1. Von der Prozess- zur Produktorientierung:
D.h. die Lehrer sollten weniger auf den Unterrichtsverlauf, denn auf die Ergebnisse schauen. Was nützt eine gelungene Stunde, wenn nichts davon bleibt.
2. Sustainability = Nachhaltigkeit
Wir sollten nicht für die nächste Prüfung, sondern für ein langes Leben lernen. Wie wahr.
3. Strenge und Konsequenz:
Davon habe ich im "Heute", in "Österreich" oder in sonst einem billigen Druckwerk gelesen (Schnellbahnlektüre, Tschuldigung!)
Aber auch beim didaktischen Symposium sieht man jüngste Literatur, die Lernen als harte Arbeit, Erziehung als seriöse Herausforderung und Unterricht als Profession erkennt.
Die laissez-faire-Kuschelpädagogik ringt um Luft.
4. Bildungsstandards:
Als unerwünschtes Nebenprodukt der zunehmenden schulischen Autonomie haben sich unvergleichbare Abschlüsse ergeben. Ein "Befriedigend" im Maturazeugnis berichtet nur von einem zufriedengestellten Prüfenden in einer Schule. Vergleichbare Bildungsstandards (PISA, OECD, TIMMS ...) drängen sich direkt auf.
"Wer hat etwas zu fürchten?"
"Schlechte Lehrer!"
"Passt!"

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