"In die Schule musst du sie eh nicht anziehen!"
Das Wochenende beginnt trüb, schwarze Wolken hängen bis zu den Baumwipfeln und ich suche nach billigem Lesestoff. Am Land hat diese Jagd einen Namen: LIBRO.
Mit einem Sack voller "Mängelexemplare" schlendere ich durch die Einkaufspassage und freue mich, der sinnlosen Wochenend-Hektik entkommen zu können:
Kaufen, kaufen, kaufen.
Doch am Sportgeschäft komme ich nicht vorbei, am Elektronikmarkt auch nicht, und siehe da, ein neuer Billigshop!
"Ein Paar Schuhe solltest Du dir leisten!" höre ich plötzlich meine Frau im Hinterkopf.
"Ich hab doch schon Schuhe", sagt mir mein männliches Stammhirn, betrete aber folgsam den DEICHMANN. Neben mir zieht eine resolute Mutter ihren halbwüchsigen Sohn ins gleiche Geschäft, zwei unscheinbare braune Pantoffel in der Hand:
"In die Schule musst Du sie eh nicht anziehen."
Mit diesem Satz beamt mich die unbarmherzige Frau schlagartig an meinen Arbeitsplatz. Ich sehe geknechtete Kinder mit warmen Filzpantoffeln, in Reih und Glied, schreiend und heulend um ihre 150-Euro-Nike-Statussymbole. Während ich von Flüchtlingen in Darfur erzähle.
Ich lebe in einer der dümmsten Welten wo gibt. Und es regnet dazu.
Ausweg: Flucht in LIBROs Literatur.
Das Wochenende beginnt trüb, schwarze Wolken hängen bis zu den Baumwipfeln und ich suche nach billigem Lesestoff. Am Land hat diese Jagd einen Namen: LIBRO.
Mit einem Sack voller "Mängelexemplare" schlendere ich durch die Einkaufspassage und freue mich, der sinnlosen Wochenend-Hektik entkommen zu können:
Kaufen, kaufen, kaufen.
Doch am Sportgeschäft komme ich nicht vorbei, am Elektronikmarkt auch nicht, und siehe da, ein neuer Billigshop!
"Ein Paar Schuhe solltest Du dir leisten!" höre ich plötzlich meine Frau im Hinterkopf.
"Ich hab doch schon Schuhe", sagt mir mein männliches Stammhirn, betrete aber folgsam den DEICHMANN. Neben mir zieht eine resolute Mutter ihren halbwüchsigen Sohn ins gleiche Geschäft, zwei unscheinbare braune Pantoffel in der Hand:
"In die Schule musst Du sie eh nicht anziehen."
Mit diesem Satz beamt mich die unbarmherzige Frau schlagartig an meinen Arbeitsplatz. Ich sehe geknechtete Kinder mit warmen Filzpantoffeln, in Reih und Glied, schreiend und heulend um ihre 150-Euro-Nike-Statussymbole. Während ich von Flüchtlingen in Darfur erzähle.
Ich lebe in einer der dümmsten Welten wo gibt. Und es regnet dazu.
Ausweg: Flucht in LIBROs Literatur.
teacher - am Samstag, 24. März 2007, 19:18