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cotopaxi

 

Kollegin T. sitzt beim Schreibtisch und fragt rhetorisch: "Bin ich eigentlich bei der Polizei?"
Mein entschlossenes "Nein" genügt ihr nicht.
"Seit Wochen kontrolliere ich jetzt die Entschuldigungen und vergleiche die Unterschriften."
"Warum?"
"Die Jacqui unterschreibt gerne selbst."
"Sie fälscht die Unterschrift ihrer Mutter?"
"Das behaupte ich. Nur die Jacqui gibt es nicht zu ... und die Mutter hält zu ihrer Tochter."
"Ja, dann ist das nicht mehr deine Sache. Die Mutter deckt offensichtlich den Betrug ihrer Tochter."
"Genau. Obwohl sie oft gar nicht weiß, wo die Jacqui ist oder war ... mir sagt sie ins Gesicht, dass ihre Unterschrift auch mal so aussehen kann."
"Sie belügt dich also."
"Davon muss ich ausgehen. Schau dir diese Unterschrift an ... ein Kindergekritzel ... eindeutig Jacqui."
"Vorschlag: Was passiert, wenn du das nicht bemerkst?"
Erstauntes Gesicht.
Nachfrage: "Bist Du bei der Polizei?"

Epilog Unterschriftenfälschung.

Früher: Skandal, Disziplinarkonferenz, entsetzte Eltern, Strafe.
Heute: Beschwichtigung, mitspielende Eltern, keine Konsequenz.
Morgen: Ignorieren, Wegschauen. "Wenn es keine Konsequenzen hat, dann brauch' ich auch nichts unternehmen."

Liebe Gesellschaft - du willst es so, unsere Kinder lernen es so. Wir werden es so haben.

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