Als Carlo erscheint, traue ich meinen Augen nicht.
Als er vor zwei Jahren von der Schule abging, wehte der Hauch des coolen Surfers um sein schulterlanges blondes Haar. Seine zerrissenen Jeans hingen bis in die Kniekehlen, gleich darunter schlossen abgefuckte Turnschuhe ab.
Nie habe ich ihn anders gesehen, sogar bei der Maturfeier erschien er in kurzen Hosen und dem geborgten Anzugssakko seines Vaters. Die Mädchen ergossen sich in Öl, sagte mir ein intimer Kenner!
"Hallo! Wie schaust denn Du aus?", schießt es unwillkürlich aus meinem Mund.
Süffisantes Lachen im Vis-à-vis. Die Frage kommt ihm bekannt vor, die Antwort spart er sich.
"Was machst Du jetzt?" setze ich nach, um die Verlegenheit abzukürzen.
"Hab' Jus inskribiert."
Carlo erscheint in weißem Hemd und heller Hose, mit dunklem Gürtel um seine schlanke Hüfte, trägt blaue Lederschuhe mit beiger Sohle, Typ "Yachting in Saint Tropez", dunkles Leinensakko lässig um die linke Schulter gehängt. Das gekürzte Haar mit einer Spange korrekt nach hinten fixiert.
"Und? Ok?", spiegle ich seine kommunikative Kargheit.
"Ja, durchaus, gefällt mir."
Auch seine gewählten Worte gehören in sein neues Leben. Ich erfahre von einer Freundin, deren Vater an der Uni unterrichtet, und von seiner neuen Lebensphilosophie, die sich mit einem Wort umschreibt: Stil.
Als er vor zwei Jahren von der Schule abging, wehte der Hauch des coolen Surfers um sein schulterlanges blondes Haar. Seine zerrissenen Jeans hingen bis in die Kniekehlen, gleich darunter schlossen abgefuckte Turnschuhe ab.
Nie habe ich ihn anders gesehen, sogar bei der Maturfeier erschien er in kurzen Hosen und dem geborgten Anzugssakko seines Vaters. Die Mädchen ergossen sich in Öl, sagte mir ein intimer Kenner!
"Hallo! Wie schaust denn Du aus?", schießt es unwillkürlich aus meinem Mund.
Süffisantes Lachen im Vis-à-vis. Die Frage kommt ihm bekannt vor, die Antwort spart er sich.
"Was machst Du jetzt?" setze ich nach, um die Verlegenheit abzukürzen.
"Hab' Jus inskribiert."
Carlo erscheint in weißem Hemd und heller Hose, mit dunklem Gürtel um seine schlanke Hüfte, trägt blaue Lederschuhe mit beiger Sohle, Typ "Yachting in Saint Tropez", dunkles Leinensakko lässig um die linke Schulter gehängt. Das gekürzte Haar mit einer Spange korrekt nach hinten fixiert.
"Und? Ok?", spiegle ich seine kommunikative Kargheit.
"Ja, durchaus, gefällt mir."
Auch seine gewählten Worte gehören in sein neues Leben. Ich erfahre von einer Freundin, deren Vater an der Uni unterrichtet, und von seiner neuen Lebensphilosophie, die sich mit einem Wort umschreibt: Stil.
teacher - am Donnerstag, 15. Februar 2007, 21:41