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cotopaxi

 

Die neue Frau Ministerin hat sich ein publikumswirksames Einstandsgeschenk gemacht. Sie hat für Kyrill "sturmfrei" gegeben. Eigentlich hat sie "gut" gemeint, dass Kinder, die wegen des Orkans nicht zur Schule kommen können, entschuldigt sind. Die Boulevardpresse titelte aber bekannt seriös: Schulfrei.

Der Wind hat sich lehrreich niedergeschlagen.

1. Dieser Sturm wurde von A1 gesponsert. Kaum hatten die Nachrichtensprecher das Wort "schulfrei" in den Äther gehaucht, liefen die Handys heiß. Ein befragter Schüler erhielt 7 SMS, ein anderer 5 mit dem gleichen Inhalt: "Wegen Sturm morgen schulfrei." Innerhalb von fünf Minuten hatte sich die Neuigkeit redundant, aber gewinnbringend herumgesimst. Das nenne ich Effizienz.

2. Je kleiner die Kinder sind, desto sturmresistenter gelangen sie zur Schule.
In meiner ersten Klasse fehlten 3 Schüler, in der dritten 4 , in der siebten 13. In einer achten Klasse - Maturajahrgang - kam niemand an. Trauerminute.
Physikalisch (oder psychologisch?) muss das mit dem Lebendgewicht erklärt werden: Je schwerer (älter) ein Schulgänger, desto windgefährdeter!
Ich denke weiter: Universitäten sollten beim nächsten Sturm vorsorglich verbarrikadiert werden, Altersheime grundsätzlich subparterre einbetoniert.

Entsprechende Schreiben ergehen an die zuständigen Ministerien.

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