Eine Woche ist noch nicht vergangen und die 5 C kann mich nicht mehr riechen.
Erstes Ziel erreicht?!
Dabei werde ich die 5 C gar nicht unterrichten, sie steht nur auf meinem provisorischen Stundenplan und im Supplierplan ausserdem. Kurz, ich bin dort bis zu drei Stunden pro Tag - ohne Ziel und Aufgabe - eingesetzt.
Zum Beispiel, Donnerstag 6. Stunde:
Laut Stundenplan soll ein Kollege die halbe 5C in Französisch unterrichten, die andere Hälfte hätte Latein (gemeinsam mit der 5 A), bei einem anderen Lehrer in einem anderen Saal. Bloß ist weder ein passender Raum frei noch der betreffende Lehrer verfügbar. Ich muss einspringen, gehe also in die gemischte Klasse, die mich bereits lachend empfängt: "Nicht schon wieder Sie!"
Im Lehrerzimmer höre ich die gleiche Leier von allen Seiten. Lehrer, die fremden Gruppen zugeteilt werden, die entweder 45 Kinder beschäftigen sollen oder keine freien Räume vorfinden. Hauptsache wir halten die Kinder davon ab, ihre arbeitenden Eltern zu nerven. Zumindest sechs Stunden am Tag. Von geplantem, organisiertem, aufbauendem Lernen (noch) keine Spur.
Schule als Pausenfüller, als Zeitkiller, als Aufbewahrer.
Das frustiert Schüler genauso wie Lehrer. Wir wenden uns an die Administration, die fuchsteufelswild zurückpfaucht: "Wir können nicht zaubern!"
P.S.: Wir unterrichten beim Thema "Projektmanagement", wie viel Zeit und Aufwand eingespart werden kann, wenn man Projekte ordentlich plant bevor man sie angeht. Aber wir tun das Gegenteil, weil das offensichtlich politisch angesagt ist.
Erstes Ziel erreicht?!
Dabei werde ich die 5 C gar nicht unterrichten, sie steht nur auf meinem provisorischen Stundenplan und im Supplierplan ausserdem. Kurz, ich bin dort bis zu drei Stunden pro Tag - ohne Ziel und Aufgabe - eingesetzt.
Zum Beispiel, Donnerstag 6. Stunde:
Laut Stundenplan soll ein Kollege die halbe 5C in Französisch unterrichten, die andere Hälfte hätte Latein (gemeinsam mit der 5 A), bei einem anderen Lehrer in einem anderen Saal. Bloß ist weder ein passender Raum frei noch der betreffende Lehrer verfügbar. Ich muss einspringen, gehe also in die gemischte Klasse, die mich bereits lachend empfängt: "Nicht schon wieder Sie!"
Im Lehrerzimmer höre ich die gleiche Leier von allen Seiten. Lehrer, die fremden Gruppen zugeteilt werden, die entweder 45 Kinder beschäftigen sollen oder keine freien Räume vorfinden. Hauptsache wir halten die Kinder davon ab, ihre arbeitenden Eltern zu nerven. Zumindest sechs Stunden am Tag. Von geplantem, organisiertem, aufbauendem Lernen (noch) keine Spur.
Schule als Pausenfüller, als Zeitkiller, als Aufbewahrer.
Das frustiert Schüler genauso wie Lehrer. Wir wenden uns an die Administration, die fuchsteufelswild zurückpfaucht: "Wir können nicht zaubern!"
P.S.: Wir unterrichten beim Thema "Projektmanagement", wie viel Zeit und Aufwand eingespart werden kann, wenn man Projekte ordentlich plant bevor man sie angeht. Aber wir tun das Gegenteil, weil das offensichtlich politisch angesagt ist.
teacher - am Samstag, 9. September 2006, 12:18