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cotopaxi

 

"2000 Worte!", spricht stolz die Deutschlehrerin. Schon auf Grund der Länge glaubt sie mehr Fehler akzeptieren und für eine bessere Note plädieren zu müssen.
"600! Plus - minus 10 Prozent. Mehr will ich nicht", mische ich mich in das Gespräch ein.

Die Positionen sind geklärt. Die Kollegin fördert die Lust am Formulieren, freut sich über ausschweifende Vergleiche und epische Längen.
Ich möchte es kurz und bündig. Frage - Antwort. Ich setze ein Ziel, das ist zu erreichen. Wer darüber hinausschießt, hat es genau so verfehlt, wie diejenigen, die zu tief anlegen.

"Schau, wenn du für eine Zeitung schreibst, dann hast du einen klaren Rahmen. Oder wenn du einen Bericht für ein Unternehmen verfasst ... wer braucht die barocken Schwafler schon."

Uiiih, da habe ich zu scharf geschossen. Die großen Vorbilder sitzen höher: Goethe, Schiller, Stifter.

Wir einigen uns kompromisslos: Jeder macht, wie er denkt. Dann gibt es Absolventen, die für die Wirtschaft schreiben und andere, die Literatur produzieren. Hoffentlich alles zur rechten Zeit am rechten Ort.

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